#jobsfortunisia

 

Putting economy in the centre of national dialogue to serve democracy

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Seit der Jasmin-Revolution in Tunesien 2011 wandelt sich nicht nur das politische System, sondern auch die Gesellschaft und wirtschaftlichen Strukturen des Landes. Diese Reformprozesse benötigen wissenschaftliche Expertise. Das tunesische Maghreb Economic Forum (MEF) ist einer der wenigen Think-Tanks der Region, der sich mit Politikanalyse und Reformempfehlungen beschäftigt. Für eine wirtschaftlich aufstrebende Region ist ein solches Forum von großer Bedeutung.
 
Mehr als 90 Millionen Menschen leben in der Maghreb-Region, zu denen Marokko, Algerien, Tunesien, Mauretanien und Libyen zählen. Die Zusammenarbeit dieser Länder ist entscheidend für die Entwicklung der Region. Als Europas direkter Nachbar ist sie ein potentiell wichtiger Handelspartner - auch für Deutschland. Tunesien kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Das Land hat im Hinblick auf gesellschaftliche Veränderungen eine Vorreiterrolle und ist der Motor für eine stärkere politische Integration Nordafrikas. GPP unterstützt deshalb das MEF, um langfristige Perspektiven für einen ausgewogenen wirtschaftlichen und politischen Wandel zu entwickeln. Das Projekt „#jobsfortunesia – Putting economy in the centre of national dialogue to serve democracy" stößt den dafür notwendigen Dialog mit der Zivilgesellschaft an. Die Idee: Experten aus NGOs, Unternehmen und Politik führen mit der breiten Bevölkerung gemeinsam eine Debatte über Wirtschaftsthemen und Strukturreformen.

Das MEF ist ein Vorreiter nicht-staatlichen Dialogs in der Region. Der Think-Tank dient als Schnittstelle zwischen VertreterInnenn aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Die non-profit Organisation will eine breite gesellschaftliche Partizipation an politischen Prozessen stärken. Um diese Entwicklung zu fördern, entsendet GPP deutsche ExpertInnen und EntscheidungsträgerInnen nach Tunesien. Drei der wichtigsten Schwerpunktthemen sind Landwirtschaft, Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) und erneuerbare Energien. Hier werden Perspektiven entwickelt, wie sich diese Wirtschaftszweige nachhaltig verbessern lassen - und politischen EntscheidungsträgerInnen anschließend präsentiert.

Im Rahmen des Projektes hält das MEF in Tunesien Round-Table-Veranstaltungen ab und organisiert Workshops zu den einzelnen Schwerpunkten in allen Regionen in Tunesien. Die deutschen ExpertInnen treten als Impulsgeber auf und begleiten die Veranstaltungen mit Vorträgen und Beratung. Leitfragen sind: Wie können Konjunkturprogramme aussehen? Wie lassen sich abgehängte Bevölkerungsteile wirtschaftlich integrieren? Wo muss Tunesien investieren, um eine funktionierende Industrie aufzubauen? Aus diesen Treffen entstehen Fachstudien, Strategiepapiere und Animationsfilme – eine Mischung, die die Ergebnisse einer breiten Bevölkerung zugänglich macht. Das MEF nutzt besonders soziale Netzwerke als Plattform, um auch Menschen in den ländliche Gebiete zu erreichen. Anschließend besprechen die TeilnehmerInnen ihre Ergebnisse direkt mit den politischen EntscheidungsträgerInnen in kleiner Runde.

Über das MEF-Fellowship Programm machen Teilnehmende außerdem Exkursionen nach Deutschland, um sich mit Organisationen und Think-Tanks zu vernetzen. Für Tunesien und die Maghreb-Region ist die nicht-staatliche Politikberatung etwas Neues. Deshalb ist der Austausch mit deutschen VertreterInnen ein wichtiger Schritt, um die Arbeit des MEF weiter zu professionalisieren. Auf der Studienreise werden tunesische WirtschaftsexpertInnen die Möglichkeit bekommen, sich mit deutschen ExpertInnen auszutauschen und in ihren jeweiligen Forschungsbereichen fortzubilden.


Das Projekt #jobsfortunesia wurde vom Auswärtigen Amt durch ifa e.V. finanziell unterstützt.
 
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LAUFZEIT

Januar 2016 - Dezember 2016

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Tel.: +49(0)30 / 20 64 81 75

 


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