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Empowerment von Frauen durch Kunsthandwerk

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Die Türkei beherbergt derzeit weltweit die größte Anzahl geflüchteter Menschen. Unzählige NGOs bemühen sich darum, sie mit dem Notwendigsten zu versorgen und ihnen darüber hinaus Zukunftsperspektiven zu bieten. Ein Qualifizierungsprogramm soll sowohl den in der Türkei lebenden syrischen Frauen als auch den türkischen Frauen einen Weg in die wirtschaftliche Unabhängigkeit ebnen.
 

Geflüchtet – und was nun?
Laut dem UNCHR befinden sich derzeit so viele Menschen auf der Flucht wie noch nie. Die Türkei hat mehr als 2,5 Millionen Geflüchtete aufgenommen, deren Lebenssituation meist prekär ist. Aufgrund des oftmals ungeklärten Aufenthaltsstatus bleibt ihnen der Zugang zu vielen Lebensbereichen versperrt. Der mangelnde Zugang zu Bildung, die Unfähigkeit einer legalen und geregelten Arbeit nachzugehen oder die fehlenden Türkischkenntnisse sind nur einige von vielen Problemen. Hinzu kommt, dass trotz der großen Hilfsbereitschaft der türkischen Bevölkerung vermehrt Spannungen und Misstrauen zwischen der Aufnahmegesellschaft und den Geflüchteten entstehen. Deshalb soll das gemeinsame Projekt von GPP e.V. und Petek Migrantinnen Netzwerk e.V. es sowohl syrischen als auch türkischen benachteiligten Frauen ermöglichen, sich beruflich weiterzubilden und dadurch finanziell unabhängig(er) zu machen. Neben wirtschaftlichen Vorteilen entsteht für die Frauen gleichzeitig ein Raum für Begegnung und Dialog.


Verbindung von Tradition und Moderne
Syrien und die Türkei sind Länder, die für ihre qualitativ hochwertige Handarbeit weltweit geschätzt werden. Durch das Projekt sollen benachteiligte weibliche Gruppen ihre künstlerischen Fähigkeiten im Kunsthandwerk ausbauen und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Beim Design verschiedener Produkte wie z.B. Taschen, Schmuck und Kleidungsstücke wird dabei auf die Kombination von traditionellen und modernen Elementen geachtet. So erhöhen sich die Absatzchancen der gefertigten Produkte auf dem europäischen Markt, ohne dass das kulturelle Erbe der Länder verloren geht. Die Produkte sollen im November 2017 auf dem Bazaar Berlin, Deutschlands größter internationaler Messe für Kunsthandwerk und Fair Trade Produkte verkauft werden. Außerdem wird die Ware auch über die Online-Plattform von Gyalpa e.V. vertrieben.


Wirtschaftliches und gesellschaftliches Empowerment von Frauen vorantreiben
Das langfristige Ziel ist es, auch über die Projektlaufzeit hinaus geflüchtete und sozial benachteiligte Frauen in der Türkei im Bereich des Kunsthandwerks zu qualifizieren und ihnen zur wirtschaftlichen Unabhängigkeit zu verhelfen. Im Jahr 2017 soll die berufliche Qualifizierung erstmals mit zwei türkischen Partnern in Istanbul durchgeführt werden.
Die im Jahre 2015 gegründete NRO Small Projects Istanbul (SPI) im Istanbuler Stadtteil Fatih ist eine zentrale Anlaufstelle für syrische geflüchtete Frauen und ihre Kinder geworden. Das Projekt unterstützt die Frauen, die bereits Schmuck und Textilien produzieren u.a. bei der Entwicklung einer Produktlinie und dem Vertrieb in das europäische Ausland.
Die NRO Kadın Emeğini Değerlendirme Vakfı (KEDV) ist eine türkeiweite Dachorganisation für rund 100 Frauenkooperativen, die einkommensschwache Frauen unterstützen. Im Rahmen des Projekts werden türkische und syrische Frauen dieser Kooperativen im Bereich Kunsthandwerk weitergebildet und gefördert.


Das Projekt findet im Rahmen der „Deutsch-Türkischen Partnerschaft für berufliche Qualifizierung" (TAMEB) statt, welches vom Bundeministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) über die sequa gGmbH finanziert wird.
 
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LAUFZEIT

Oktober 2016 - März 2018

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MEDIEN & CO

SPI Videoclip

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PROJEKTPARTNER

bmz c xl

SEQUA deutsch ab 2006 SEQUA-deutsch

 

 TAMEB

 

KEDV Logo

SPI-logo

 

Petek Logo

Bazaar-Berlin

Gyalpa eV logo

 Global Project Partners e.V.
Charlottenstr. 16
10117 Berlin, Germany

Tel.: +49(0)30 / 20 64 81 75

 


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