Nachhaltigkeit für Jordanien

 

 

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Strom ist in Jordanien ein interessantes Thema: Das rohstoffarme Land ist zu 96 % von Energieimporten abhängig und versorgt sich mit elektrischen Strom weitgehend aus fossilen Energieträgern. Und das obwohl es in der besonderen Lage wäre, seinen Strombedarf ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen, Solarenergie und Windkraft zu decken.
 

Die Jordanische Regierung versucht seit Februar 2010 gesetzliche Rahmenbedingungen für die Installation und den Anschluss von erneuerbaren Energiequellen zu schaffen und fördert erneuerbaren Energien inJordanien enorm. Das Know-How im Bereich Energieeffizienz und Nutzung von Erneuerbaren Energien fehlt allerdings. GPP e.V. organisierte daher im November 2012 zusammen mit der Amman Chamber of Industry (ACI) einen Workshop, der den Schritt Jordaniens zur Verwendung von Erneuerbarer Energie unterstützt, in dem Mitglieder umfassend informiert werden, wie der aktuelle Stromengpass technisch und politisch überwunden werden kann. Auf dem Workshop hielten Experten unter anderem auch Vorträge, wie beim Bau und in der Produktion Energie gespart und wie der Einsatz von Solarenergie in Jordanien forciert werden kann. In B2B-Talks hatten die 60 Teilnehmer Gelegenheit, sich auszutauschen und geschäftliche Kontakte zu knüpfen. Dazu konnten auf Erfahrungen der benachbarten MENA-Länder, wie zum Beispiel Ägypten, zurückgegriffen werden. Das Konzept des „Energy-Managers"
stieß auf großes Interesse bei den Workshopteilnehmern.

Kammern langfristig unterstützen
Der Workshop knüpfte zugleich an ein Partnerschaftsprojekt zwischen dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag und der ACI vor mehreren Jahren an, in dessen Rahmen die Rolle der ACI gestärkt wurde. Mit solchen profilierten Informationsveranstaltungen wird die Stellung der ACI für die jordanische Wirtschaft weiter ausgebaut, weil sie sich als zuverlässiger Partner der Unternehmen auszeichnet. ACI bei wird in Zukunft insbesondere für die exportorientierten jordanischen Unternehmen
beim Thema „Energieeffizienz und erneuerbare Energien/EE" neue Dienstleistungen für die jordanischen Unternehmen präsentieren können. Auch in diesem Sinne wirkt der Workshop also nachhaltig. Der Workshop wurde von Global Project Partners e.V. durchgeführt und vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) über die sequa gGmbH gefördert.

Projektpartner
Amman Chamber of Industry (ACI), Amman

 
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LAUFZEIT

Oktober- Dezember 2012

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PROJEKTPARTNER

 BMZ Logo deutsch 2008 von Wikipeadia

 

sequa

 

Amman Chamber of Industry

 Global Project Partners e.V.
Charlottenstr. 16
10117 Berlin, Germany

Tel.: +49(0)30 / 20 64 81 75

 


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